Smash Up

Vorwort

Auf Smash Up hatten wir schon länger ein Auge geworfen. Das einfache Spielprinzip und die schön illustrierten Karten haben uns angesprochen und wir wurden nicht enttäuscht.

Ziel des Spiels

Das Ziel ist die vollständige Kontrolle der Welt! Dafür muss mit eigenen Kreaturen die gegnerischen Basen zerstört werden. Mit 15 Siegpunkten ist das Spiel gewonnen.

Spielablauf

Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Man Bildet sein Deck aus 2 Fraktionen. Jede Fraktion spielt sich etwas anders und haben ihre ganz speziellen Vorzüge. Wenn jeder sein Deck hat, muss nur noch ein Startspieler ermittelt werden und schon kann es losgehen.

Jeder Spieler durchläuft dabei die 5 folgenden Schritte. Loslegen, Karten spielen, Wird eine Basis zerstört, Ziehe 2 Karten, Abschalten.

1. Loslegen!

Fertigkeiten die zu Beginn des Zuges aktiv werden, werden nun ausgespielt.

2. Karten spielen

Hier darfst du nun bis zu 2 Karten ausspielen. Eine Kreatur und eine Aktion. Natürlich kann man nur eine Kreatur oder eine Aktion ausspielen. Die Reihenfolge in der die Karten ausgespielt werden, kannst du dabei frei wählen. Wenn du keine Lust hast eine Karte auszuspielen, musst du es auch nicht.

Kreaturen

Kreaturen werden an Basen angelegt und zwar so, das die Karte zu dir zeigt. Anschließend wird der Kartentext ausgeführt. Beginnt der Kartentext mit dem Wort „Extra“, folgt der Text speziellen Regeln. Auf der Karte wird dann erklärt, in welcher Situation der Effekt eintritt.

Aktionen

Zum Spielen einer Aktionskarte, zeigst du die Karte und führst den entsprechenden Text aus. Anschließend wird diese auf den Ablagestapel gelegt ausser der Effekt ist dauerhaft.

3. Wird eine Basis zerstört!

Wenn du keine Karten mehr spielen kannst oder willst, muss überprüft werden, ob eine oder mehrere Basen zerstört werden. Dazu werden die Stärkepunkte aller Kreaturen an einer Basis zusammengezählt. Ist der Wert gleich oder höher als die Zerstörungswert der Basis, dann gilt diese als Zerstört und die Siegpunkte werden verteilt.

Anschließend werden die Siegpunkte überprüft. Hat einer 15 oder mehr Siegpunkte, ist das Spiel vorbei.

4. Ziehe 2 Karten

Jetzt musst du 2 Karten ziehen um deine Hand wieder aufzufüllen. Dabei kannst du aber nicht mehr als 10 Karten auf der Hand halten. Besitzt du mehr, dann musst du so viele abwerfen, bis du wieder 10 auf der Hand hast.

Sollte dein Deck leer sein, so mische deinen Ablagestapel und lege es als neues Deck wieder vor dich hin.

5. Abschalten

Hier werden Fähigkeiten durchgeführt, die am Ende des Zuges aktiv werden. Anschließend ist der nächste Spieler im Uhrzeigersinn dran.

Spielelemente

  • 160 Spielkarten
    • 8 Fraktionen mit je 20 Karten
  • 16 Basiskarten
  • Spielanleitung

Basen

Zeigen wir die Basis am Beispiel von Tortuga.

Links oben ist der Zerstörungswert der Basis. Dieser Wert müssen die Kreaturen erreichen, um die Basis zu zerstören.

Die Werte in der Mitte geben an, wieviele Siegpunkte ein Spieler erhält, wenn er bei der Zerstörung der Basis beteiligt war. Dabei erhält der Spieler der am meisten zur Zerstörung beigetragen so viele Siegpunkte wie die Zahl ganz Links anzeigt. Hier im Beispiel 4 Siegpunkte. Der Zweite bekommt dann 3 und der dritte dann 2 Siegpunkte. Spieler 4 geht immer leer aus.

Die Basen haben spezielle Fähigkeiten. Diese sind immer Aktiv, solange die Basis offen ausliegt.


Fraktionskarten

Es gibt folgende Fraktionen:

Aliens, Dinosaurier, Gauner, Ninjas, Piraten, Roboter, Zauberer und Zombies.

Erkennbar ist dies am jeweiligen Fraktionssymbol in der rechten unteren Ecke.

Wie bereits beschrieben, gibt es Kreaturen- und Aktionskarten.

Die Aktionskarten sind einfach erklärt. Beim Ausspielen wird der Kartentext ausgeführt. Das ist auch schon der ganze Trick 😉

Auch die Kreaturen können Fähigkeiten haben aber sie müssen es nicht. Führe Sie aus, wenn die Kreatur an einer Basis ausgespielt wird. Wichtig bei den Kreaturen ist ihre Stärke. Diese steht links oben und ist im Beispiel des Kriegsraptor die 2.


Anleitung

Die Anleitung besteht aus insgesamt 16 Seiten, die im einzelnen wirklich übersichtlich gestaltet sind. Unterstützt wird der Text durch die passenden Abbildungen.

Schön ist auch, dass bei einem Vermerk auf eine andere Regel, die Seite angegeben ist. So erspart man sich frustrierendes suchen.

Erste Spielerfahrung

Das erste Spiel haben wir zu dritt bestritten. Zuerst haben wir einen Startspieler ermittelt, der dann auch seine erste Fraktion aussuchen durfte. Anschließend ging es im Uhrzeigersinn weiter, bis jeder sein Deck zusammengestellt hatte. Meine (Patarplan) Wahl fiel auf die Maschinen-Aliens.

Durch die Maschinen konnte ich immer wieder Kreaturen mit niedrigem Level an die Basen bringen. So konnte ich in kurzer Zeit doch recht viel „Masse“ an Kreaturen aufstellen. Dies störte wohl unserem Mitspieler und er hatte seine Freude daran, die Anzahl meiner Kreaturen regelmäßig zu reduzieren.

Lia hat sich dabei mit ihren Gauner-Dinosaurier im Hintergrund gehalten. Mit den Aktionen der Gauner, konnte Sie uns ziemlich oft Ärgern ohne eigene Kreaturen zu riskieren.

Nach und nach konnte ich meine Führung ausbauen. Jedoch mit einer Basis konnte Lia deutlich an Siegpunkte gewinnen und auf mich aufschließen. Jedoch war ich bei der letzten Base etwas unachtsam. Lia konnte dies Ausnutzen und in einem Zug mehr Stärke an die Base anlegen. Bei der Wertung hatte sie mich dann doch überholen können und gewann mit nur einem Siegpunkt Vorsprung.

Die Zeit für eine Revange wird kommen….

Unsere Meinung

Kurzweiliges taktisches Kartenspiel

Dieses Kartenspiel hat uns positiv überrascht. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Fraktionen muss man sich immer wieder auf unterschiedliche Situationen einstellen. Am meisten macht das Spiel ab 3+ Mitspielern spass, da doch immer wieder taktisches Vorgehen erforderlich ist. Die Pläne werden aber regelmäßig durch die anderen Mitspieler zunichte macht.

Diese taktische Komponente zusammen mit wirklich einfachen Regeln, mit deren Hilfe man in wenigen Minuten beginnen kann, machen es zu einem „Must Have“ für Kartenfreunde denen Mau Mau einfach zu langweilig ist 😉

Die Runden können Zeitlich auch mal was ausufern, wenn alle sich gegenseitig sprichwörtlich „Knüppel zwischen die Beine“ werfen. Unsere erste Runde hat dadurch schonmal 2 Stunden gedauert. Also nichts für liebhaber kurzer Spielrunden.

Pro / Kontra

Pro

  • Einfache Regeln
  • Taktisches Spiel
  • Viele Erweiterungen erhältlich

Kontra

  • Spieldauer kann schonmal deutlich höher liegen.

Fazit

Ein muss für alle Taktikfans die zwischendurch mal mit anderen etwas Spielen wollen, ohne vorher eine Stunde ein Brettspiel aufzubauen. Man kann es bequem auf einem Balkontisch spielen und ist schnell erklärt.

Für uns ist schon klar, dass weitere Erweiterungen folgen werden 😀

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